Pressemitteilung: Katastrophenschutzübung

PRESSEMITTEILUNG

 

Sirenen am 29. November: Keine Panik!

Turnusmäßige Katastrophenschutzübung simuliert Zwischenfall bei Störfallbetrieb im Landkreis

 

 

Am Samstagvormittag, 29. November 2025 werden im 10 Kilometer Umkreis von Unterdietfurt die Sirenen heulen und Einsatzkräfte werden im Bereich von Vordersarling per Durchsage über mobile Sirenenanlagen zur Evakuierung auffordern. Es besteht jedoch kein Grund zur Beunruhigung: Der Katastrophenschutz am Landratsamt Rottal-Inn führt gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften eine Katastrophenschutzvollübung durch. Dabei wird ein Gefahrenstoff-Zwischenfall bei einem ortsansässigen Unternehmen bzw. Störfallbetrieb simuliert, welches in die Übung mit eingebunden ist und mit den Einsatzkräften kooperiert.

 

Diese Übung findet turnusmäßig alle sechs Jahre statt und dient dazu, Handlungsabläufe für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall zu üben und zu optimieren. Insgesamt werden zwischen 250 und 300 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt sein, darunter Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, aus dem Rettungs- und Sanitätsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes, vom Technischen Hilfswerk und vom Notfallmanagement der Deutschen Bahn. 

Selbstverständlich muss die Bevölkerung dem Evakuierungsaufruf nicht nachkommen, die zu evakuierenden Personen werden von Einsatzkräften dargestellt.

 

Gemeindebereiche, in denen bei der Störfallwarnung die Katastrophenschutzsirenen ausgelöst werden, sind die Stadt Eggenfelden, die Gemeinde Falkenberg, der Markt Gangkofen (nicht alle Sirenen), die Gemeinde Geratskirchen, der Markt Massing, die Gemeinde Mitterskirchen, die Gemeinde Rimbach sowie die Gemeinde Unterdietfurt.

Die Bürgerinnen und Bürger werden außerdem darauf hingewiesen, dass es an diesem Vormittag aufgrund der Katastrophenschutzvollübung unter Umständen zu verkehrsbedingten Einschränkungen kommen kann.

 

„Auch wenn die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt Rottal-Inn regelmäßig übt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein, sind solche Großübungen unabdingbar, um zusätzlich das Zusammenspiel mit allen beteiligten Einsatzkräften der Blaulichtorganisationen zu trainieren“, betont Landrat Michael Fahmüller die Relevanz solcher Übungen. „Das Üben von möglichen Szenarien hilft schneller und koordinierter zu reagieren – und es zeigt, wo Strukturen verbessert werden müssen, bevor ein echter Notfall eintritt. In Sachen Katastrophenschutz sind Prävention und Vorsorge entscheidend. Mein großer Dank gilt allen an der Übung beteiligten Stellen!“

 

Bei Fragen zur Vollübung des Katastrophenschutzes steht Ihnen der Fachbereich Katastrophenschutz am Landratsamt Rottal-Inn telefonisch unter Tel. 08561 20-166 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.